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24. Februar


Wir sind wieder zuhause.
Oben mein Ohrwurm der letzten zwei Wochen, mein Mantra.
Ich hatte noch eins: Mein Stern, mein Licht, mein Herz, meine Liebe.
Immer und immer wieder wiederholt. In Gedanken und auch laut.

Nils ist ein kleines Rätsel der Medizin.
Er hat eine Leukämie. Die hat er aber im ersten Schwung selbst ausser Gefecht gesetzt.
Das gibt's wohl manchmal.
Den ganz ganz schlimmen Infekt, durch den das alles überhaupt rauskam, hat er jetzt überwunden und die Leukämie ist erstmal nicht nachweisbar.
Nun warten wir also.
Nicht mehr im Krankenhaus, sondern endlich zuhause.
Das hört sich genauso kompliziert an, wie es ist und ich erzähle meine eigene, wahrscheinlich nicht gerade wissenschaftlich fundierte, dafür am ehesten begreifbare Version.

Alle, die jetzt Tränchen in den Augen haben, können sie nun wieder abwischen,
denn wir sind nicht am Boden zerstört.
Wir sind viel stärker und mutiger, als ich es je gedacht hätte.

Deswegen geht es jetzt hier auch weiter.

Egal, was passiert,
(ich hoffe ja immer noch, dass er in die Medizingeschichte eingeht, als erstes Kind, dass seine Leukämie selber in den Griff bekam, dafür musste er heute noch ein paar Extra-Röhrchen Blut abgeben für die Forschung…)
schaffen tun wir das.

Und nun bitte keine Betroffenheit.
Auch wenn die heile Rehwiesenwelt etwas lädiert ist.
Nur Licht, Freude und gute Gedanken.




13. Februar


Ich hoffe aber, bald wieder da zu sein!
Liebe Grüsse an alle!

2. Februar


Ach ja. Wir haben Winterferien in Berlin und Brandenburg.
Das sind die Ferien, in denen die einen zum Skilaufen fahren,
und die anderen nicht.
Wir sind die anderen.

30. Januar



Pferde auf Pappe.

29. Januar


Zu Beginn des Winters musste ich feststellen,
dass enge Rollkrägen mich nicht mehr kleiden.
Meine Halshaut.

28. Januar


Hier sieht man schön, wie ich eigentlich erst ernsthafte Katzenstudien betreiben wollte.
Dann fiel mir ein, dass ich es immer schon schwer fand, Köpfe von gestreiften Katzen zu zeichnen.
Zu viele Linien, zuviel Muster.
Ida am ähnlichsten sieht der zweite Kopf von oben ganz links.
Habe ihr noch eine Indianerfeder verpasst, aus der Spatzenschwanzfeder, von dem ersten Spatz, der ihr zum Opfer gefallen ist.
Die Kleckse sind diesmal nicht meinem ungeputzten Scanner zu verdanken, sondern Idas Beitrag zu den Skizzen.
Pfoten in Wasser in Farbe auf Papier.


27. Januar

                                                                 Das Einhorn-ABC







Miniklein. Wie ein Fussel und genauso weich.

Könnte man es fangen, wäre es prima Pinselspitzenmaterial.
Ein Chinese hat das angeblich mal geschafft und war eine Weile sehr berühmt.
Bis das nackte chinesische Seidenhorn sich sein Fell wieder holte.
Nein, es ist nicht so harmlos, wie es aussieht.


         

26. Januar


Licht anmachen.

23. Januar


Da bedurfte es nur wenig Ergänzung, um aus Nils Bild von uns beiden ein Doppelportrait erster Güte zu machen.
Mit extrem viel Interpretations-Spielraum.

22. Januar


Unser Katzenkind geht nun in den Garten.
Wenn sie aber, wie beim Weihnachtsbaumkletterverbot, ähnlich wenig versteht, dass gewisse Tiere  am Leben bleiben dürfen, haben wir ein Problem. 
Oder die Hühner.

Man kann jetzt übrigens abstimmen, wegen der Flasche. Kann sein, dass man meine gar nicht sieht, weil der Zufallsgenerator die eigentlich nie zeigt (…), aber wenn man DIESE sieht, sollte man auch unbedingt richtig klicken. Hier geht's lang zum Voting.